Grundsätzliches
Im Frühjahr 2005 setzte bei DSL-Tarifen ein rapider Preisverfall ein. Flatrates, also Festpreis-Angebote, sind günstig wie nie. Bewegten sich die Preise bis dahin in der Regel zwischen 20 und 30 Euro, so stehen sie jetzt bei 5 bis 10 Euro.
Tricks der Anbieter
Die Werbung wird grundsätzlich mit dem Preis der Flatrate gemacht und nicht mit den Gesamtkosten. Da ergibt sich vielfach ein anderes Bild.
Praktisch alle Anbieter bestrafen die Wahl des günstigsten DSL-Anschlusses mit 1024 kbit/s Bandbreite mit einem einmaligen Bereitstellungspreis, der bis zu 100 Euro betragen kann. Die schnelleren DSL-Zugänge haben den zwar nicht, kosten aber monatlich mehr. Hier hilft nur der Griff zum Taschenrechner.
Die Arcor-Flatrate für 4,95 Euro ist hingegen für DSL 1000 gar nicht zu bekommen.
Die 5-Euro-Flatrates von GMX, Strato und 1&1 sind wiederum nur in einigen Großstädten verfügbar, wo die Anbieter bessere Konditionen mit der Deutschen Telekom herausgehandelt haben. Denn letztlich hat der rosa Riese noch immer die Hand auf der Telefon- und DSL-Infrastuktur Deutschlands. Nur Arcor kann auf ein eigenes Netz verweisen.
Getrickst wird zunehmend auch mit der Vertragslaufzeit. 12 Monate sind hier Satz. Achten Sie darauf, was nach den 12 Monaten geschieht. Wie im Fall von T-Online verlängert sich der Vertrag eventuell automatisch um ein weiteres Jahr. Bei anderen Anbietern ist er dann hingegen monatlich kündbar. Angesichts des Preiskampfs sollten Sie flexibel bleiben. Ihre Überlegungen im Vorfeld
Die DSL-Kosten setzen sich immer zusammen aus:
- dem Telefonanschluss, der noch immer notwendig ist
- dem DSL-Anschluss
- dem Tarif
Hinzu kommen eine einmalige Bereitstellung und bei Neulingen natürlich auch die notwendige Hardware. Die gibt es zwar vergünstigt, kostet aber trotzdem.
Bei manchen Anbietern bekommen Sie weitere Leistungen hinzu, wie beispielsweise Internet-Telefonie, Mailadressen, Speicherplatz für eine Website und, und, und... Inwiefern das für Sie interessant ist, müssen Sie zwar selbst entscheiden. Bei zwei Anbietern mit ähnlichen Tarifen kann das aber entscheidend sein.
Kampfansage von T-Online
Nachdem die Telekom lange den Preiskampf als Außenstehende beobachtete, ist man nun richtig eingestiegen. Erst über die Zweitmarke Congster, die bietet einen reinen Tarif ohne alles, der sich vor allem für Leute anbietet, die bereits DSL haben. Die können unkompliziert zu Congster wechseln. Das aktuelle Angebot liegt bei 6,99 Euro.
Bei T-Online hingegen liegt die DSL-Flatrate nun bei 14,95 Euro und für eine begrenzte Zeit gar bei 9,95 Euro. Damit ist Deutschlands Marktführer ausnahmsweise einmal preislich konkurrenzfähig.
Die offiziellen Informationen zu DSL-Tarifen von T-Online finden Sie hier
Die Preisbrecher 1&1, Strato und GMX
Die billigsten DSL-Flatrates bekommt man derzeit bei diesen drei Anbietern - wenn man in einer der begünstigten Großstädte wohnt. Ansonsten sind die Flatrates tatsächlich echte Flatrates, Strato wirbt neuerdings gar damit, die Bandbreite nicht mehr für bestimmte Dienste wie Dateitausch zu begrenzen. Interessant sind jeweils die Zugaben, auf die der interessierte Kunde hier ein Auge haben sollte.
Wie oben schon angedeutet: Nur beim Griff zum schnelleren, aber auch teureren DSL-Zugang mit 2048 kbit/s Bandbreite spart man sich die Bereitstellungskosten. Will man monatlich weniger zahlen, muss man in der Regel einmalig mehr hinlegen.
Insgesamt gesehen macht im Vergleich das Angebot von 1&1 den besten Eindruck, wobei Strato noch ein Stückchen billiger ist. Hier muss jeder selbst zwischen den besseren Dreingaben oder den günstigeren Preisen seine Wahl treffen.
Die offiziellen Informationen zu Strato-DSL finden Sie hier
Die offiziellen Informationen zu 1&1-DSL finden Sie hier
Die offiziellen Informationen zu GMX-DSL finden Sie hier.
Tiscali: Ideal für DSL 1000
Zwar verlangt auch Tiscali eine Bereitstellungsgebühr für den kleinsten DSL-Zugang, aber der fällt mit derzeit knapp 25 Euro vergleichsweise moderat aus. Da der Normalnutzer mit dieser Geschwindigkeit bestens auskommt, ist Tiscali für alle diejenigen einen Blick wert, die vor allem einen günstigen Zugang suchen.
Die offiziellen Informationen zu den DSL-Tarifen von Tiscali finden Sie hier Arcor: Das Rundum-Sorglos-Paket
Arcor bietet das Paket für alle, die endlich einen festen Betrag pro Monat für Internet und Telefon einplanen wollen. Mit der kombinierten DSL- und Telefonflat bietet Arcor ein preislich unschlagbares Angebot. Alle Familien und sonstige Vieltelefonierer werden die Preise kaum glauben können. Das liegt auch mit daran, dass auch außerhalb der Flatrates die Grundgebühren bei Arcor meist deutlich unter denen der Deutschen Telekom liegen. Kein Wunder: Wir haben es hier mit einem "echten" Telekommunikations-Unternehmen mit eigener Infrastruktur zu tun, während die meisten anderen auf die Telekom angewiesen sind und einfach Produkte unter eigenem Namen anbieten.
Etwas störend nur: Die wirklich guten Angebote sind jeweils nur bei den höherwertigen Anschlüssen und Zugängen zu bekommen. Hinterher lohnt es sich aber trotzdem. Wie gesagt: Sicher ideal für Familien, Wohngemeinschaften etc. Die offiziellen Informationen zu den DSL-Tarifen von Arcor finden Sie hier Weitere Anbieter: Lycos, Freenet, AOL etc.
Andere Anbieter können derzeit nicht wirklich punkten. Weder über den Preis noch über die Zugaben sind derzeit schlüssige Argumente für Anbieter wie Lycos, Freenet oder AOL zu finden. Allerdings ist der Markt beständig in Bewegung...
Die offiziellen Informationen zu Lycos-DSL finden Sie hier.
Die offiziellen Informationen zu Freenet-DSL finden Sie hier.
Die offiziellen Informationen zu AOL-DSL finden Sie hier.
Hinweis
Der Autor dieses Artikels bekommt einen Vermittlungsbonus, wenn über ihn Neukunden generiert werden. Bis auf Congster gilt das für jeden hier aufgeführten Anbieter. Alle entsprechenden Links sind mit dem Symbol " " für Anzeige gekennzeichnet.
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